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Wie kann sich Selbstpromotion ausdrücken:

Eine Selbstpromotion kann sich durch eine übermäßige Erhöhung der eigenen Aufgaben und Kompetenzen darstellen. Des Weiteren erfolgt hin und wieder auch ein Verkleinerung der Tatsachen, dazu gehören das verschweigen von eigenen Schwächen, oder das nicht anerkennen von Fehlern im täglichen Umfeld. Daher ist eine Selbstpromotion immer eine Gratwanderung zwischen Täuschung und eigenem Vorteil. Sie sollten daher stets genau abwägen, wie Sie sich gegenüber anderen darstellen.

Zur Spitze wollen sie alle. Fast alle. Nur die nicht, die so wenig Selbstbewusstsein haben, dass ihnen gar nicht mehr zu helfen ist. Ansonsten gilt die Devise: Applaus für den Sieger, milde Ignoranz für den Rest. Also stürzen sie zu den Startlöchern, geben Gas und machen ihr Leben zu einem permanenten Formel-eins-Rennen, bei dem es allerdings nur einen Sieger gibt, auch wenn sich im Feld ebenfalls Klasse findet. Doch wer setzt sich durch? Wer hat den aggressiven Biss, die nötige Konsequenz, um die anderen hinter sich zu lassen? Hilft Selbstbewusstsein, stört es oder ist die innere Seelenlage so ziemlich egal? Was zeichnet sie aus, die Himalayabezwinger, die Formel-eins-Piloten und die Giganten im Management, die Firmen führen, Fusionen herbeiführen oder eine Abteilung leiten? Was katapultiert sie nach oben?

Da alle einfachen Antworten falsch, aber richtige Antworten nicht einfach sind, will ich wenigstens einige Wegweiser in einem Gelände setzen, in dem fortwährend neue Straßen gebaut werden. Natürlich wissen wir alle, dass viele Wege nach Rom und nach oben führen, aber auf einigen geht s eben schneller. Unterscheiden wir einfach zwei Grundwege.

Selbstbewusstsein ist gut, wenn es mit hoher Leistungsmotivation gepaart ist. Es führt zu realistischen Einschätzungen von eigenen Stärken und Schwächen; hilft , eigene Fehler zu sehen und zu erkennen; macht es möglich, die Kompetenzen und Stärken anderer zu akzeptieren und sogar zu fördern. Fehlertoleranz ohne Selbstbewusstsein ist nicht möglich. Sie wirken also überzeugend souverän und können gut integrieren, weil Ihnen Gegensätze nicht unerträglich und Widersprüche sogar reizvoll erscheinen. Sie suchen den Erfolg, indem Sie besser sind als andere - nicht, indem Sie andere kleiner machen als sich selbst. Folglich können Sie etwas, was im Alltag oft vermisst wird: anderen Orientierung und Feedback geben. Positives wie negatives. Sie scheuen Konflikte nicht, suchen Sie aber auch nicht fortwährend, um sich darin zu beweisen. Sie können anderen Wertschätzung zeigen und ihnen das Gefühl geben, dass sie gebraucht werden. Sie sind authentisch und nehmen klare Positionen ein. Sie wissen um Ihre Grenzen und lassen sich deshalb etwas sagen. Sie lernen aus Erfolgen wie Misserfolgen und nehmen Herausforderungen an. Sorgen Sie fürs Wiederaufladen ihrer Batterien und zementieren nicht Ihre Unersetzbarkeit. Sie wissen, dass Sie groß sind, aber Sie wissen auch, dass es noch größere gibt, und leiden nicht, sondern laben sich daran: Arbeit ist ein Teil des Lebens, aber nur ein Teil dieses Lebens.

Und nun zu dem anderen Teil der Leistungsträger der Wirtschaft, des Sports und des Geisteslebens, des Journalismus und der Politik. Hohe Leistungsmotivation und niedriges Selbstwertgefühl. Immer unter Dampf. Nicht nur leistungsstark und durchsetzungsfähig, sondern ständig im Wettkampf und Duell. Während für andere Anstrengungen zum Leben dazugehören, ist für sie das Leben ohne Anstrengungen fast nichts. Sie leben, um zu arbeiten. Perfektionismus gehört zum Programm. Ungeduld mit sich und anderen ist die Würze in der täglichen Kommunikation. Druck scheint der Hebel, der alles bewegt. Sie sind die großen Bestimmer, für die die Dominanz über andere das Elixier des Lebens ist. Sie suchen nicht nur den Sieg überhaupt und über sich, sondern primär über andere. Jeder kleinere Sieg ist ein großer, jede kleinere Niederlage eine große - oder sie hat gar nicht stattgefunden. Sie sind gut als schlechter Verlierer in einem ewigen Kampf. Positives Feedback? Muss nicht sein. Negatives Feedback, ständige Hinweise auf Fehler bringen voran.

Das Klima ist gereizt, denn der innere Druck überträgt sich auf den Umgang. Größe wird nur akzeptiert, wenn es die eigene ist. Dosierung ist ihre Sache nicht, eher Radikalität. Erschöpfung anderer und der eigenen Person sind sichere Konstanten. Regeneration wird ignoriert, stört sie doch auf dem Weg zur Unersetzbarkeit. Statussymbole gelten für sie weit mehr als für andere.

An die Spitze können Sie alle kommen - mit unterschiedlichem Selbstwertgefühl. Doch wer groß ist, darüber befinden die anderen: Für Barracudas gelten andere Spielregeln als für Delfine.
  • Deshalb: Stellen Sie fest, in welchem Wasser Sie schwimmen.

  • Vergewissern Sie sich, welcher Fisch Sie sind. Selbstreflexion schadet nicht.

  • Prüfen Sie, wie andere Sie sehen.

  • Suchen Sie den Fischschwarm, die Beziehungen, die Sie brauchen, um sich genügend geliebt zu fühlen.

  • Schwimmen Sie in das Gewässer, das Ihren Fähigkeiten entspricht.

  • Entscheiden Sie sich, ob Sie gemeinsam mit anderen Menschen erfolgreich sein oder ob Sie in Konkurrenz gegen andere den eigenen Erfolg wollen.

  • Fragen Sie sich rechtzeitig, was Sie vielleicht nie beantworten müssen: Wollen Sie für sich positiven Erfolg, Macht oder Größe?

  • Und wenn Sie 60 sind, gehen Sie in einen Kindergarten und fragen Sie die Fünfjährigen: "Warum habt Ihr Eure Eltern lieb?"
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